2006

mPayment als Zahlungsmittel im mCommerce

Markus Schwichtenberg, Februar 2006
Diplom-Studiengang Medieninformatik

Es gibt eine Vielzahl von Applikationen und Techniken des mPayments (Mobile Payment). Die Grundvoraussetzung ist dabei, dass diese Applikationen und Techniken einen mobilen und damit einen möglicherweise ortsunabhängigen Zahlungsvorgang gewährleisten.
Diese Vielzahl an verschiedenen Formen des mPayments entstand in der Vergangenheit durch nicht vorhandene Normen und Standards, was zu einer unübersichtlichen und individuellen Entwicklung diverser Systeme führte.
Um einen Überblick über die verschiedenen Systeme zu erhalten, soll eine Analyse erfolgen, mit dem Ziel, einzelne Systeme zu beschreiben und voneinander abzugrenzen. Dazu sollen die mPayment-Zahlungsverfahren unter ihren verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet werden.
Die Systeme unterscheiden sich z.B. in ihrer Art des Einsatzes von Anbietern. So kann ein mPayment-System eingesetzt werden, um Klingeltöne mobil zu kaufen. Dabei erfolgt die Abrechnung möglicherweise direkt über den Mobilfunkanbieter, wenn der Kauf über ein Mobiltelefon durchgeführt wurde. Wird hingegen ein Flugticket bzw. ein höherwertiges Gut gebucht, ist die Abrechnung mit dem Mobilfunkanbieter kaum noch möglich. Hier kommen Aspekte wie die Kreditfähigkeit des Kunden in Betracht und die Bank des Nutzers muss in den Zahlungsprozess zwischengeschaltet werden.
Genau diese unterschiedlichen Anforderungen an die mPayment-Systeme, führten auch zu unterschiedlichen Techniken, die entwickelt wurden.
Von diversen Ansätzen der Entwickler von mPayment-Systemen, bis hin zum MPRM – Mobile Payment Reference Modell, welches bis vor kurzem in der Entwicklungsphase stand, soll hier eine Untersuchung und Analyse erfolgen.
Anhand eines zu entwickelnden Prototypen für eine mPayment-Anwendung, soll ein Versuch unternommen werden, den Prozess in seiner bisherigen Form zu optimieren, einen Zahlungsvorgang und ein System zu entwickeln, welches den Anforderungen und Sicherheitsaspekten des mPayments gerecht wird.
Darüber hinaus soll ein Laborversuch entstehen, der in Anlehnung an die Diplomarbeit und PGP – Pretty Good Privacy, Sicherheitspraktiken veranschaulicht und demonstriert.

Mobiler Einsatz von Intranetanwendungen

Malgorzata Korzeniowska, Januar 2006
Internationaler Frauenstudiengang Informatik

Durch die Entwicklung sicherer Kommunikationsmöglichkeiten wird der Fernzugriff der mobilen Mitarbeiter auf die Unternehmensinformationen verändert. Ein Schwerpunkt liegt bei der flexiblen Arbeit von unterwegs und einer hohen Sicherheit. Bei der Realisierung der Kommunikation über das Internet werden Virtuelle Private Netztwerke (VPNs) eingesetzt. Ein SSL- oder IPSec- Tunnel gewährleistet die Sicherheit. Jedoch erfüllt der mobile Zugriff über VPN nicht vollständig die Anforderungen hinsichtlicht einer optimalen Verfügbarkeit der Unternehmensdaten.
Erst die Einbeziehung des Service Based Computing garantiert die ständige Verfügbarkeit der Unternehmensanwendungen und -daten auf einem zentralen Anwendungsserver. Dies reduziert den Aufwand für die Systemverwaltung, weil die Daten und Anwendungen zentral im Unternehmen gewartet werden. Das Produkt Citrix bietet viele Funktionen für die Realisierung des mobilen Einsatzes von Anwendungen. Zu beachten ist ein angemessenes Verhältnis zwischen den Kosten und dem Nutzen bevor ein produktiver Einsatz erfolgt.